Die Enkaustik ist eine mehrere Jahrtausende alte Malkunst, bei der auf verschiedene Arten geschmolzenes Wachs vermalt wird. Ich habe die Enkaustik-Malerei in den 90er Jahren während eines Kur-Aufenthaltes kennen gelernt und knapp 20 Jahre später für mich wiederentdeckt. Ich bin 56 Jahre jung, aus Hannover, Autodidaktin und verwende möglichst wenige Techniken. Ich bevorzuge es, zuerst das Wachs auf dem Bügeleisen zu schmelzen und dann mit dem Bügeleisen auf einer Leinwand zu malen. Bei dem Bild „Lebensfreude“ habe ich zum Beispiel jede einzelne Feder des Phönix mit der Bügeleisenkante gemalt. Während ich male, höre ich meist keltische oder klassische Musik und schwinge mich auf die Stimmung der Musik ein; lasse mich durch sie berühren. Das, was die Musik an Gefühlen in mir auslöst, fließt im wahrsten Sinne auf die Leinwand. Ich nenne und empfinde es als intuitive Seelenmalerei und möchte meine Bilder entstehen lassen und zum Leben erwecken. Nach dem Malen erkaltet das Wachs und zieht sich zusammen. Hierdurch entsteht ein 3D-Effekt, weshalb die ersten Tage dieses Reifeprozesses besonders spannend zu beobachten sind.

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